Stifterwallfahrt nach Frankreich

16 Pilger und Pilgerinnen begaben sich im August 2018 zu einer dreitägigen Wallfahrt nach Amiens. 

Zu dem Tag der Enthauptung Johannes des Täufers hat die Malteser Stiftung erstmalig ihre Stifter und Stifterinnen vom 28. August bis zum 30. August 2018 zu einer dreitägigen Wallfahrt nach Amiens eingeladen. 16 Pilger und Pilgerinnen unter der Leitung von Dr. Hanns-Gregor Nissing, Michael Görner und Ulla Klocke machten sich morgens nach dem Empfang des Reisesegens von der Kommende Ehreshoven mit dem Bus auf den Weg.


Die erste Station der Reise führte nach Aachen mit einer kunsthistorischen Führung durch den Aachener Dom. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging die Fahrt weiter nach Amiens, wo die Gruppe am frühen Abend nächtliche, mit Musik unterlegte Illumination der Kathedrale bestaunen konnte. Die nächsten Tage standen ganz im Zeichen der Kathedrale, die als Reliquienschrein für das Haupt Johannes des Täufers im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Am, 29. August, dem Festtag der Enthauptung des Täufers, führte Dr. Nissing am Vormittag in die mittelalterliche Architektur und Kultur der Kathedrale ein. Am Nachmittag hatte die Pilgergruppe die Gelegenheit, im Wohnhaus des weltberühmten Schriftstellers Jules Verne sich seinem Leben und Werk zu nähern. Die Festmesse am Abend zum Gedenken an die Enthauptung des Täufers in der Kathedrale war der Höhepunkt des zweiten Reisetages. 


Am dritten Tag lud Dr. Nissing die Pilgergruppe zu einem kleinen Stadtspaziergang mit vielen Informationen rund um die Kathedrale ein. Besucht wurde dabei auch das Stadttor, wo der heilige Martin im 4. Jahrhundert einem armen Bettler begegnet war und seinen Mantel mit ihm geteilt hat. 


"Es ist eine in jeder Hinsicht intensive Reise gewesen, die mir vor allem viele Informationen und Anregungen zu meinem Glauben vermittelt hat. In den Tagen des Zusammenseins mit den Malteser Stiftern und dem Organisationsteam hatte ich Gelegenheit, eine besonders warmherzige Atmosphäre zu erleben, in der ich mich sehr wohlgefühlt habe", bringt die Stifterin Frau J. aus Frankfurt ihren Eindruck von der Reise auf den Punkt.

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