Treuhandstiftung: Engagement mit dauerhafter Struktur
Eine Treuhandstiftung ist eine eigene Stiftung unter dem Dach der Malteser Stiftung. Sie trägt einen eigenen Namen, verfolgt einen selbst gewählten gemeinnützigen Zweck und verfügt über ein eigenes Stiftungskapital. Bereits ab 50.000 Euro kann eine Treuhandstiftung errichtet werden.
Diese Stiftungsform eignet sich für Menschen,
- die ihrem Engagement eine dauerhafte Struktur geben möchten,
- die eigene Förderschwerpunkte setzen möchten,
- die Zweck, Ausrichtung und Namen der Stiftung festlegen möchten,
- die die Entwicklung der Stiftung aktiv begleiten möchten.
Auf Wunsch ist eine Mitwirkung im Stiftungsvorstand möglich, ebenso im Bereich der Vermögensanlage.
Die Malteser Stiftung begleitet die Gründung und übernimmt die laufende Verwaltung der Treuhandstiftung. So können sich Stiftende auf die inhaltliche Ausrichtung konzentrieren, ohne selbst organisatorische Aufgaben übernehmen zu müssen.
Eine Treuhandstiftung kann dauerhaft angelegt oder – als Verbrauchsstiftung – für einen festgelegten Zeitraum errichtet werden. Welche Form am besten zu Ihren Zielen passt, besprechen wir gern in einem persönlichen Gespräch.
Sprechen Sie mich an – ich berate Sie persönlich, vertraulich und unverbindlich.
Susanne Kerner
0221 98222325
susanne.kerner@malteser.org
Gerade Malteser Projekte in der Hospizarbeit oder für Menschen mit Behinderung liegen mir sehr am Herzen: Sie wahren die Würde des Menschen.
Warum eine Treuhandstiftung?
Viele Stifterinnen und Stifter wünschen sich eine eigene Stiftung mit eigenem Namen und selbstgewähltem Zweck, möchten sich aber nicht dauerhaft um rechtliche, organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben kümmern.
Genau dafür bietet die Treuhandstiftung eine überzeugende Lösung: Sie verbindet die Gestaltungsfreiheit einer eigenen Stiftung mit der professionellen Unterstützung einer erfahrenen Dachstiftung. Die Malteser Stiftung übernimmt Verwaltung und Organisation, während Sie sich auf die inhaltliche Ausrichtung und die Wirkung Ihres Engagements konzentrieren können.
So unterschiedlich können Treuhandstiftungen gestaltet werden:
Gemeinsam ist allen Treuhandstiftungen der Wunsch, dauerhaft etwas zu bewirken. Die Beispiele zeigen, dass Themen, Ziele und Förderbereiche so vielfältig sein können wie die Menschen, die sie gegründet haben.
Beate & Dr. Michael Schaal Stiftung
Die Beate und Dr. Michael Schaal Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Malteser Hospizarbeit und Palliativmedizin zu fördern. Die Stiftung ermöglicht Jahr für Jahr Projekte, die die Hospizarbeit und Palliativmedizin unmittelbar stärken: Die Ausbildung von Pflegefachkräften in der Atemtherapie zum Beispiel, eine sehr persönliche filmische Dokumentation zur häuslichen Sterbebegleitung, die zur Aufklärung und Ausbildung eingesetzt wird, Musiktherapie im Hospiz oder auch Trauerarbeit für Kinder und Jugendliche.
„Menschliche Wärme und Zuwendung helfen und stärken kranke Menschen“, sind sich Beate und Dr. Michael Schaal auch aus eigener jahrzehntelanger Berufserfahrung sicher.
G.J.H Stiftung
„Ich habe im Leben viel Glück gehabt und Gutes erlebt. Mir ist es wichtig, etwas zurückzugeben.“ Aus diesem Wunsch heraus gründete Gerhard J. Hübner gemeinsam mit seiner Frau Kisten die G.J.H. Stiftung. Sie fördert zum Beispiel Projekte für Kinder und Jugendliche und hilft jungen Menschen dabei, neue Perspektiven für ihre Zukunft zu entwickeln.
Ingrid Daberkow Stiftung
Die Ingrid Daberkow Stiftung geht auf den Wunsch ihrer Stifterin zurück, schwerstkranken Menschen ein würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Besonders am Herzen lag ihr die Hospizarbeit: Niemand sollte in der letzten Lebensphase allein sein.
Mit ihrem Vermögen schuf sie testamentarisch eine Stiftung unter dem Dach der Malteser Stiftung, die dieses Anliegen dauerhaft trägt. Heute stärkt die Stiftung die Hospizarbeit für Familien und Kinder in Berlin und hilft, wichtige Angebote langfristig zu sichern.
Thiesbürger Stiftung
„Wir möchten etwas von dem zurückgeben, was wir selbst im Leben erfahren haben“, sagen Petra und Stefan Thiesbürger. Deshalb unterstützt ihre Stiftung soziale Projekte für Jung und Alt im Ruhrgebiet. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die Hilfe, Begegnung und neue Perspektiven brauchen.
Zu den geförderten Projekten gehören Angebote für ältere von Armut betroffene Menschen, der Wohlfühlmorgen für obdachlose und bedürftige Menschen sowie der Malteser Besuchsdienst mit Hund. So stärkt die Stiftung den Zusammenhalt und ermöglicht konkrete Hilfe vor Ort.