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Malteser Stiftung

HFH Bethlehem

Beistand und Hoffnung im „Holy Family Hospital“ in Bethlehem

Majd (26) hat ihr erstes Kind geboren. Die kleine Talia ist wohlauf und Majd überglücklich. „In dem Moment, als ich sie das erste Mal sah, musste ich weinen“, freut sie sich. Die junge Mutter ist dankbar, dass es mitten im krisengeschüttelten Westjordanland, in dem nur 1,2 Prozent der Bevölkerung Christen sind, das Holy Family Hospital der Malteser gibt. Denn es ist die einzige Geburtsklinik mit einer Frühgeborenen-Intensivstation für 120.000 Palästinenser. Zur Einfuhr von medizinischem Material braucht das Krankenhaus zwei Genehmigungen: eine israelische und eine palästinensische. Allen Erschwernissen zum Trotz sichert das Hospital die Mutter-Kind-Versorgung für die gesamte Region. Ein mobiles Ärzteteam besucht und betreut die Frauen in den umliegenden Beduinensiedlungen.
Und seit drei Jahren gibt es eine Diabetes-Ambulanz für Schwangere. Für den Leiter der Geburtsklinik, Dominique Jacqmin, ist es ein Geschenk, hier den Armen und Kranken zu helfen. Am dringendsten muss jetzt der überalterte Operationstrakt erneuert werden. „Es fehlt ein Aufwachraum für die Frauen“, berichtet er. „Darum müssen wir die Patientinnen im OP lassen, bis sie wach sind – was den Raum blockiert –, oder die Frauen im Flur aufwachen lassen. Hinzu kommen viele kleine Defekte an zu alten Geräten. Darum ist die Hilfe der Malteser Stiftung so wertvoll und unersetzlich.“ Entmutigen lässt sich der Leiter des Krankenhauses nicht. Im Gegenteil. Er sagt: „Ich versuche, den Lehren Jesu Christi zu folgen und mein Leben dadurch leiten zu lassen.“ Und wo ginge das besser als in Bethlehem?

Weitere Informationen

Spendenkonto: Malteser Stiftung  |  Bank für Sozialwirtschaft  |  IBAN: DE71700205000008869107  |  BIC / S.W.I.F.T: BFSWDE33MUE