Projektbesuch Hamburg: Hospiz-Zentrum und Rettungswache

Am 7. Juli 2016 besuchten Stifter und Interessenten die Diözesangeschäftsstelle und das Malteser Hospiz-Zentrum Bruder Gerhard in Hamburg. Die Malteser in Hamburg gibt es seit 1958. Aus den Erste-Hilfe-Kursen des Anfangs und den ersten Sanitäts- und Betreuungseinsätzen ist eine breite Palette von Dienstleistungen geworden.

Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Malteser Stiftung, Herrn Michael Görner, berichtete der Hamburger Diözesangeschäftsführer Herr Alexander Becker über die vielfältigen Aufgaben der ehrenamtlichen Mitarbeiter und stellte die einzelnen Dienste vor.  Neben dem Sanitäts- und Rettungsdienst bieten die Malteser Hamburg im Sozialen Ehrenamt u.a. das Hospiz-Zentrum sowie auch den Besuchs- und Begleitdienst an.

Vor der Besichtigung der Fahrzeughalle der Rettungswache lud Diakon Thomas Kleibrink zum Angelus in den  Andachtsraum der Diözesangeschäftsstelle ein. Kreuze, die in der Malteser eigenen Lehr- und Trainingstischlerei  in Hamm hergestellt wurden, wurden gesegnet und an die Teilnehmer verteilt. 

Beeindruckt von der Vielfältigkeit der Fahrzeuge sowie deren Ausstattung nahmen die Teilnehmer das Mittagessen ein. Die Zeit bis zur Abfahrt zum Hospiz-Zentrum nutzten die Teilnehmer für interessante und persönliche Gespräche.

Die Malteser Stiftung beim Projektbesuch bei den Maltesern Hamburg

Auch die Fahrt durch das herrliche Hamburger Stadtgebiet zur alten Backstein-Villa gleich neben der Gemeinde Heilig Kreuz in Volksdorf, in der sich das Hospiz-Zentrum befindet, lud zu weiteren Gespräche ein. Seit 25 Jahren begleiten die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrem vertrauten Zuhause. Dazu gehören seit 20 Jahren auch unterschiedliche Angebote der Trauerarbeit sowie seit fünf Jahren die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.

116 Kinder und Jugendliche sowie 1650 Erwachsene wurden bisher betreut. "Die Begleitung der ehrenamtlichen Begleiter ist der Grund unseres Erfolgs", davon ist die stellvertretende Hospizleiterin Frau Astrid Karahan überzeugt. "Uns ist die intensive Unterstützung unser Mitarbeiter wichtig. Wir bieten ihnen monatlich Supervision an, bei der wir uns austauschen und Erlebtes besprechen". So gehören regelmäßige Fortbildungen auch zum Angebot. Menschen bis in den Tod zu begleiten ist ein schwerer, aber auch ein erfüllender Dienst. "Was hier entstanden ist und was hier, meist ehrenamtlich, geleistet wurde, ist zutiefst gelebte christliche Nächstenliebe", sagt die Leiterin.


Ein interessanter und auch sehr beeindruckender Projektbesuch endete hier. Vielen herzlichen Dank den Teilnehmern. Wir haben uns über Ihren Besuch und über die Möglichkeit Sie persönlich kennenzulernen sehr gefreut.


Projektbesuch Köln: Demenzstation St. Hildegardis Köln

Seit jeher engagieren sich die Malteser in ihren Werken für Menschen, die der besonderen Hilfe und Unterstützung bedürfen. Heute gehören vor allem auch die Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, und ihre Angehörigen dazu. Sie brauchen besondere Aufmerksamkeit, Unterstützung und Fürsorge. Dabei lassen sich die Malteser von der palliativen Philosophie der von der schwedischen Königin Silvia ins Leben gerufenen Stiftung Silviahemmet inspirieren. Mit der Eröffnung der Station Silvia in Köln gehen die Malteser in der Behandlung von demenziell erkrankten Patienten neue Wege. Nach dem Konzept Silviahemmet wurde mit der Station Silvia eine optimale Versorgungssituation für Akutpatienten mit einer begleitenden Demenzerkrankung geschaffen, die durch speziell geschultes Personal und ein angepasstes Milieu gewährleistet wird.

Projektbesuch der Malteser Stiftung im St. Hildegardis Köln

Am 12. März 2014 besuchten wir die Demenzstation im St. Hildegardis Krankenhaus in Köln. Nach der Begrüßung durch Walter Bors, Geschäftsführer des Malteser Krankenhaus St. Hildegardis und Michael Görner, Vorstand der Malteser Stiftung stellte Dr. med. Jochen Gerd Hoffmann, Chefarzt des Zentrums für Altersmedizin das Krankenhaus und die Station zunächst allgemein vor. Auf dem anschließenden Rundgang über die Station Silvia konnten sich unsere Stifter und Interessenten dann selbst ein Bild von dem besonderen Ansatz des Krankenhauses machen. Durch eine besondere Farbgebung, einen gemeinsamen Wohn- und Essbereich und eine speziell auf die Bedürfnisse dementer Patienten ausgelegte Arbeitsweise können die dementen Patienten auf Station Silvia optimal betreut werden.
Nach dem Rundgang hatten alle Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen noch Gelegenheit zu Fragen und einem gemütlichen, gemeinsamen Ausklang der Veranstaltung.

Wir danken allen Beteiligten herzlich für Ihre Teilnahme!